Spiegelreflexkamera

Fast jeder Hobbyfotograf benutzt eine SLR (Single-Lens-Refection)! Warum eigentlich?

Was macht die Faszination einer SLR aus? Wer diese Fragen beantwortet, kommt automatisch zum technischen Konzept der SLR.

Die ursprüngliche Idee war es die Parallaxenverschiebung einer Sucherkamera dadurch zu beseitigen, dass man sein Motiv durch das Objektiv anvisiert und nicht durch einen horizontal oder vertikal versetzten Sucher. Anfänglich wurden deshalb die Sucher oben auf die Kamera gebaut. Man hielt die Kamera vor die Brust und schaute von oben auf den Sucher. Jetzt hatte man genau den gleichen Bildausschnitt, der anschlißend auf den Film belichtet wurde. Leider stand das Bild immer auf dem Kopf. Erst durch den Einsatz eines Pentaprismas stand das Bild aufrecht. Dadurch das ständig Licht durch das Objektiv fallen musste, war man gezwungen den Verschluß direkt vor die Filmebene zu verlagern. Dadurch wurden auch Wechselobjektive möglich. Das Grundprinzip unserer heutigen modernen (D)SLR’s war damit geschaffen.

grafische Darstellung einer Spiegelreflexkamera

Der Siegeszug der Spiegelreflexkameras war damit eingeleitet. Die Fotografen schätzen einfach das helle, große aufrecht stehende und seitenrichtige Sucherbild. Ebenso war die Möglichkeit eines Objektivwechsels ein unschätzbarer Vorteil, denn damals gab es nur Festbrennweiten. Bezahlbare Zoomobjektive für den Amateurbereich gab es erstmals in den siebziger Jahren.siehe Artikel: die Zeit/2004/36

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