Rodger, George

George RodgerZwischen 1936 und 1938 arbeite der Autodidakt in Sachen Fotografie für die BBC. 1945 betrat er als einer der ersten Fotografen das KZ Bergen-Belsen. Dieses traumatische Erlebnis brachte ihn zu der Überzeigung nicht mehr als Kriegsfotograf zu arbeiten.

1947 gründete er zusammen mit Robert Capa, Henri Cartier-Bresson und David Seymour die Fotoagentur Magnum.

1959 ließ Rodger sich in England nieder und unternahm von dort aus viele weitere Reisen nach Afrika, darunter sind auch im Auftrag der Standard Oil Company und von Esso. Er machte Reportagen für National Geographic, Life, London Illustrated und den Stern.

Eine Reportage in National Geographic im Februar 1951 weckte das Interesse von Leni Riefenstahl. Die deutsche Fotografin und Filmerin bot Rodger 1000 Dollar, wenn er sie bei den Nubas einführen würde. Angesichts der Propaganda Riefenstahls für das NS-Regime antwortete Rodger: „In Kenntnis Ihres Hintergrunds und des meinigen haben wir uns – denke ich – nichts zu sagen.“

Lebzeiten: * 19. März 1908 in Hale, Cheshire; † 24. Juli 1995 in Ashford, Kent, England, Vereinigtes Königreich
Beruf: Fotograf
Nationalität: Großbritanien
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